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Montag, 17.07.2017

"Das Studium in Ahaus war für mich genau das Richtige!"

Lars Feßen-Fallsehr, Absolvent des dualen Studiengangs Informatik.Softwaresysteme, im Gespräch mit Bürgermeisterin Karola Voß

Lars Feßen-Fallsehr wird Ende August sein duales Studium Informatik.Softwaresysteme beenden. Am Studienort Ahaus, der der Westfälischen Hochschule angehört, hat er innerhalb von vier Jahren den Abschluss zum Fachinformatiker und den Abschluss Bachelor of Science erworben. Die Benotung der Bachelorarbeit steht zwar noch aus, aber schon jetzt ist sicher, dass er ein hervorragendes Gesamtergebnis erzielen wird, das ihm für seinen weiteren beruflichen Weg viele Türen öffnet.

Die Stadt Ahaus bietet das duale Studium im Bereich Informatik an, weil sie von dem Konzept des dualen Studierens am Standort Ahaus überzeugt ist und durch die Erfahrungen mit den bisherigen Studenten weiß, welchen Mehrwert Auszubildende einbringen, die gleichzeitig ein Studium an einer Hochschule absolvieren. Die Stadt Ahaus bildet im Fachbereich Datenverarbeitung dabei über Bedarf aus, weil eine Übernahme nach dem Abschluss nicht angeboten werden kann.

Im Gespräch mit der Bürgermeisterin Karola Voß berichten Lars Feßen-Fallsehr und Stefan Temming (Leiter Fachbereich Datenverarbeitung) über ihre Erfahrungen und Einschätzungen zum dualen Studium am Studienort Ahaus.

Lars, was spricht aus Ihrer Sicht für ein duales Studium in Ahaus?

Lars Feßen-Fallsehr: Da ich selber aus Ahaus komme, war es für mich ideal, den Arbeits- und Studienplatz direkt vor Ort zu haben. In den ersten beiden Jahren war ich am Studienort Ahaus, die letzten zwei Jahre in Bocholt. Der Studienstandort Ahaus ist sehr familiär, da er nicht so groß ist. Besonders positiv ist; dass man die Mitstudenten und Professoren gut kennenlernt und immer im Gespräch bleibt.

 

Wie hat Ihnen das Studium insgesamt gefallen? Und würden Sie es weiterempfehlen?

Lars Feßen-Fallsehr: Sehr gut! Für Studenten ist es sehr attraktiv, an zwei Tagen in der Woche die Fachhochschule zu besuchen, anstatt wie in vielen anderen dualen Studiengängen, nur am Wochenende. Gut gefallen hat mir auch, dass die Professoren neben den fachtheoretischen Teilen immer Anwendungsbeispiele aus der Praxis haben einfließen lassen. Ich kann daher das Studium am Hochschulstandort Ahaus, aber auch die Ausbildungszeit bei der Stadt Ahaus wirklich empfehlen.

 

Wie sehen nun die weiteren beruflichen Pläne aus?

Lars Feßen-Fallsehr: Ich möchte gerne noch den Masterabschluss anhängen, gerne würde ich das berufsbegleitend machen.

 

Welche Vorteile gibt es aus Arbeitgebersicht, das duale Studium anzubieten?

Stefan Temming: Für Arbeitgeber ist das duale Studium deswegen interessant, weil es eine fachlich basierte Ausbildung ist, die dem Unternehmen zugleich die Chance bietet, Nachwuchskräfte für Managementpositionen selber auszubilden und so an den Betrieb zu binden. Neben dem Fachbezug ist auch die Vermittlung von strategischem Wissen und Denken eine Hauptkomponente.

Während des Studiums steht die Ausbildung, der Erwerb von Kenntnissen für den Studenten in den ersten beiden Jahren im Vordergrund. In den folgenden Jahren profitiert der Betrieb aber stark von den Studieninhalten, die laufend vermittelt werden. Die Studenten sind quasi ausgebildete Programmierer und können uns an vielen Stellen weiterhelfen. Gerade in der Praxisphase werden eigenständig Projekte erarbeitet. Lars und auch frühere Bachelorstudenten haben Programme für uns geschrieben, die im laufenden Betrieb genutzt werden und einen tollen Mehrwert mit sich bringen.

 

Was sollten junge Menschen mitbringen, wenn Sie Interesse an dem dualen Studium der Informatik haben?

Stefan Temming: Ganz wichtig sind uns gute, überdurchschnittliche Noten in den MINT-Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Der Spaß an Inhalten aus diesem Bereich muss unbedingt vorhanden sein, weil das Studium nun einmal den Schwerpunkt Technik ist.

 

Neben dem Studiengang Informatik.Softwaresystem werden in Ahaus die Studiengänge Angewandte Elektrotechnik und Mechatronik angeboten.

Wenn Sie Interesse an einem der Studiengänge haben oder sich als Unternehmen vorstellen können, einen der Studiengänge in Ihrem Betrieb anzubieten, dann finden Sie hier weitere Informationen. Gerne steht auch der Wirtschaftsförderer der Stadt Ahaus, Stefan Hilbring, Tel. 02561-72170, st.hilbring(at)ahaus.de für weitere Fragen zur Verfügung.

Im Gespräch mit der Bürgermeisterin Karola Voß (l.): Lars Feßen-Fallsehr und Ausbilder Stefan Temming, Fachbereich Datenverarbeitung (r.)