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01.08.2012, 16:28
Firmen aus Ahaus können sich für Projekt „Ökoprofit“ anmelden

Stadt, Kreis und Wirtschaftsförderungsgesellschaft werben für Teilnahme. Ziel: Energie und Kosten sparen

Machen sich für das Projekt „Ökoprofit“ stark (von links): Ingo Trawinski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken, Beigeordneter Georg Beckmann, Bürgermeister Felix Büter und der Ahauser Wirtschaftsförderer Christoph Almering.

Wie sie die Umwelt schonen und gleichzeitig Kosten sparen können: Das erfahren Unternehmen im Rahmen des Projekts "Ökoprofit".  Gemeinsam nehmen sie ihre Materialflüsse und Betriebsabläufe unter die Lupe. Der Ahauser Bürgermeister Felix Büter, Beigeordneter Georg Beckmann, Wirtschaftsförderer Christoph Almering und Ingo Trawinski von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Borken ermuntern Firmen aus Ahaus, sich an der nächsten Runde des Projekts zu beteiligen. Diese soll im Herbst starten.

Unterstützt von Fachleuten werden die Unternehmen nach Wegen suchen, wie sie die betrieblichen Energie-, Wasser- und Rohstoffverbräuche  reduzieren können. Dabei geht es vor allem um die Optimierung betrieblicher Abläufe, Ansatzpunkte für eine energetische Sanierung der Gebäude und Möglichkeiten, den Verbrauch von Chemikalien zu senken. "Firmen, die am Projekt Ökoprofit teilnehmen, haben die Chance,  voneinander zu lernen und sich kostengünstig beraten zu lassen", erklärt Bürgermeister Büter.

Maximal 15 Unternehmen aus dem Kreis Borken können an der dann dritten Ökoprofit-Runde teilnehmen. Voraussetzung ist, dass die Landesförderung wie geplant fließt. Die Durchführung des Projektes kostet rund 30.000 Euro. 80 Prozent davon übernimmt nach den aktuellen Plänen das Land, zehn weitere der Kreis. Finanziell unterstützen werden die Durchführung der nächsten Ökoprofit-Runde zudem die VR-Bank Westmünsterland und die Volksbank Gronau-Ahaus. Weitere Projektpartner sind die Kreishandwerkerschaft, die Industrie- und Handelskammer sowie die Effizienzagentur NRW. Der Kreis Borken sieht sein Engagement als wichtigen Baustein seines Klimaschutzkonzeptes.

Ansprechpartner für Unternehmen, die sich am Projekt Ökoprofit beteiligen möchten, ist Ingo Trawinski von der WFG, Tel.: 02561/9799920. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.kreis-borken.de/oekoprofit.


Zum Thema: Ökoprofit

Seit 1991 haben sich in Nordrhein-Westfalen bereits über 1.000 Unternehmen an Ökoprofit beteiligt. Damit verbunden ist die Auszeichnung mit dem gleichnamigen Gütesiegel, das nach eingehender Prüfung der Unternehmen und ihrer Projekte vergeben wird. Im Kreis Borken sind im vergangenen September erstmals 13 Unternehmen mit dem Siegel ausgezeichnet worden. Aktuell beteiligen sich 14 Firmen an der zweiten Runde.

 

 

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