Die Bröke in Ahaus gehört mit seinen ca. 420 ha zu den schönsten zusammenhängenden Waldgebieten des Westmünsterlandes.
Inmitten des idyllischen Waldgebietes, um das sich manche Anekdote rankt, kann man heute noch einen tonnenschweren 350 Jahre alten Eichenstamm "Moi Höltken" bewundern, der dort als Naturdenkmal auf einem Betonsockel ruht. Die Eiche, deren Geschichte bis zum 30-jährigen Krieg zurückgeht, war den heftigen Frühjahrsstürmen des Jahres 1990 zum Opfer gefallen.
Quelle: http://www.fuerst-salm.de/
Von innen nach außen kann man auf der Baumscheibe folgende Beschriftungen finden:
1650 | Anpflanzung der Eiche anl. des westf. Friedens |
1690 | Bau des Schlosses |
1767 | Umbau des Schlosses durch J. C. Schlaun |
1803 | Fall der Herrschaft Ahaus an Salm-Sam und Sam-Kyrburg |
1819 | Tabakfabrik Oldenkott im Schloss Ahaus |
1863 | Stadtbrand |
1881 | Gründung der Zündwarenfabrik |
1883 | Gründung der Westf. Jutespinnerei und Weberei |
1814 | Beginn der 1. Weltkrieges |
1939 | Beginn der 2. Weltkrieges |
1945 | Zerstörung des Schlosses am Ende des 2. Weltkrieges |
1949 | Wiederaufbau des Schlosses durch den Kreis Ahaus |
1975 | Kommunale Neugliederung |
1990 | Fall der Eiche im Sturm |
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