„ZoomNow – Der AhausFilmpreis“ ist der neue Wettbewerb, an dem sich ab sofort alle Hobby- und Profifilmer beteiligen können. Unter der Federführung der Ahaus Marketing & Touristik GmbH (AMT) wird dabei in dieser Form erstmals nur in und für Ahaus ein eigener Film-Wettbewerb an den Start gebracht.
„Noch nie zuvor hatten Menschen so viele Möglichkeiten, selbst Filme zu produzieren“, sagt AMT-Geschäftsführer Sebastian Schürmann. „Früher hat man die Videokamera nur im Urlaub oder beim Familienfest ausgepackt, heute filmt Jung und Alt bei allen möglichen Gelegenheiten, und viele sind auch bereit, ihre kleinen Filmkunstwerke zu zeigen.“ Anlass genug für das AMT-Team, diesem Trend auch einen Wettbewerb zu widmen. Schürmann: „Für uns als AMT ist es dabei wichtig, dass die eingereichten Filmbeiträge einen Bezug zu Ahaus haben und unsere Stadt möglichst positiv erscheinen lassen. Und wenn die Filme richtig gut sind, sind sie vielleicht sogar ein Gewinn für unsere Stadt und deren Image.“ Preise wird es in fünf verschiedenen Kategorien geben: „Natur und Tourismus“, „Sport und Freizeit“, „Musik und Events“, „Wirtschaft, Bildung, Soziales“ und „Fiktion“. Dabei entscheiden allein die Teilnehmer, in welchem Stil sie ihren Wettbewerbsbeitrag: ein Werbespot oder ein Imagefilm ist ebenso möglich wie ein „Mini-Spielfilm“ oder ein Kurz-Krimi.
Der AMT-Geschäftsführer räumt ein, dass man mit diesem Projekt durchaus „ein Experiment“ wage: „Wir wissen noch nicht, wohin die Reise geht, wie viele Beiträge eingereicht werden, ob wir überhaupt in allen Kategorien Einsendungen bekommen. Wir lassen das Ganze einfach mal auf uns zukommen und schauen, was passiert.“ Schürmann macht deutlich, dass Interessierte keine Scheu haben sollten: „Das ist ja keine Berlinale hier. Wir möchten einfach Menschen, die gern filmen, eine Plattform geben, ihre Kreativität auszuleben und sie auch einmal zeigen zu können. Mein Tipp: einfach loslegen und mitmachen.“
Geplant ist, dass die Beiträge auch öffentlich gezeigt werden. Ob es alle eingereichten Filme in die Veröffentlichung auf einer AMT-Plattform schaffen, lässt Schürmann noch offen: „Das hängt natürlich auch von der Zahl der Filme ab.“ Je nach Verlauf des Wettbewerbs zieht der AMT-Chef aber in Erwägung, die prämierten Filme in einem kleinen Festival öffentlich aufzuführen. „Da ist gerade etwas in Planung, aber noch nicht spruchreif.“ Wenn der Wettbewerb gut ankommt, soll er jedenfalls zu einer festen Einrichtung in der Stadt werden. Hier können Sie sich über die Teilnahmebedingungen informieren.