
Eröffneten gemeinsam die Ausstellung (von links): Martin Halfmann von Halfmann Architekten aus Köln (Platz 2), Bürgermeister Felix Büter, Darius Cwienk von C1 Architekten aus Stuttgart (Platz 1) und Christine Dern vom begleitenden Planungsbüro Post Welters aus Dortmund Foto oben).

Modell des Kulturzentrums vom 1. Preisträger C1Architekten aus Stuttgart.

Darius Cwienk vor seinem Modell-Entwurf.

Der Zweitplatzierte Martin Halfmann erläuterte im Rathaus seine Vorstellungen vom Kulturzentrum.
Wie wird das Kulturzentrum Ahaus aussehen? Mögliche Antworten gibt jetzt eine Ausstellung im Rathaus. Dort werden seit Donnerstag, 24. Mai, und bis zum 22. Juni die Beiträge ausgestellt, die am städtebaulichen Wettbewerb zum Kulturzentrum teilgenommen haben.
Bürgermeister Felix Büter eröffnete die Ausstellung am Donnerstag gemeinsam mit Georg Beckmann (Beigeordneter der Stadt Ahaus), Walter Fleige (Fachbereichsleiter Stadtplanung) sowie Christine Dern vom begleitenden Planungsbüros Post und Welters. Die jetzt im Foyer und im ersten Obergeschoss des Rathaus zu sehenden Arbeiten zeigen die Ideen und Entwürfe der 19 Büros, die sich in den vergangenen Monaten an dem Wettbewerb beteiligt hatten. Darunter ist auch der Entwurf des Stuttgarter Büros C1Architekten (mit g2-Landschaftsarchitekten, ebenfalls aus Stuttgart), die aus dem Preisentscheid als Sieger hervorgegangen waren, sowie die Arbeiten der Zweit- und Drittplatzierten, Halfmann Architekten, Köln mit arbos Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Hamburg, und Bez+Kock Architekten Generalplaner GmbH, Stuttgart mit Lohrberg Stadtlandschafts Architektur, Stuttgart.
Die beiden Erstplatzierten waren bei der Ausstellungseröffnung persönlich vertreten: C1-Chef Darius Cwienk und Martin Halfmann waren eigens aus Stuttgart und Köln angereist und erläuterten vor der Presse ihre Entwurfs-Ideen.
Das Preisgericht unter Vorsitz des Ahauser Heiner Farwick hatte am 23. April getagt und entschieden. Zuvor waren 20 Teilnehmer eingeladen worden, an dem begrenzt offenen Wettbewerb teilzunehmen. Nach dem Entscheid billigte der Ausschuss für Stadtentwicklung, Planen und Verkehr das Urteil und beauftragte die Verwaltung, in das Verhandlungsverfahren einzutreten.
„Mit der Zuerkennung von Preisen und Anerkennungen ist die erste Stufe des Vergabeverfahrens abgeschlossen“, erklärte Bürgermeister Felix Büter zum Start der öffentlichen Präsentation der Wettbewerbsbeiträge am Donnerstag. „Im Rahmen der sich anschließenden zweiten Stufe des Vergabeverfahrens, dem Verhandlungsverfahren, werden die Preisträger zu Auftragsgesprächen eingeladen“, so Büter weiter.
Wie Beigeordneter Beckmann erklärte, sei das Verhandlungsverfahren in der «Verdingungsordnung für freiberufliche Leistungen» (VOF) geregelt. Auftragskriterien seien dann vor allem das Wettbewerbsergebnis und seine Weiterentwicklung sowie weitere Kriterien, die nicht durch den Planungswettbewerb abgedeckt sind.
Nach Abschluss der Auftragsgespräche wird die Stadt den Vertrag mit dem Preisträger schließen, „der im Hinblick auf die gestellte Aufgabe am ehesten die Gewähr für eine sachgerechte und qualitätvolle Leistungserfüllung bietet“, wie es in (§ 24 (1) VOF) heißt. Über die Auftragsvergabe selbst entscheidet abschließend der Rat der Stadt.
Der Wettbewerb sowie das Verhandlungsverfahren werden in Zusammenarbeit mit dem Büro Norbert Post & Hartmut Welters in Dortmund vorbereitet und durchgeführt.
Die Ahauser Bürgerinnen und Bürger haben nun für einen Monat die Gelegenheit, sich selbst ein ausführliches Bild von den eingereichten Beiträgen zu machen. Die Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen. Ferner gibt es eine Dokumentation, die ausführlich über den gesamten Wettbewerb berichtet und als PDF zum Download bereit steht: HIER KLICKEN!