Zehn Kilometer von Ahaus entfernt und bis 1898 ohne feste Straßenverbindung zu anderen Gemeinden liegt zwischen Mooren und Heide direkt an der Grenze zu den Niederlanden Alstätte.
Immer wieder von den Heeren eroberungslustiger Herren zerstört bis hin zum vernichtenden Bombenangriff im März 1945, hat das Dorf Aufbaukräfte entwickelt, die es mit seinen heute 4.900 Einwohnern zum wohl selbstständigsten Ortsteil gemacht haben.
Kirche, eigene Hauptschule, Sportanlagen (darunter ein Golfplatz), rühriges Vereinsleben und zahlreiche gewerbliche Arbeitsplätze zeugen davon.
Mehr als 300 Neubauten rings um den Dorfkern berichten aber auch von der Bodenständigkeit der Alstätter.

Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt
An den Wehrturm aus dem 15. Jahrhundert mit seinem charakteristischen Treppengiebel schließt sich nach Osten das Langhaus aus dem 18. Jahrhundert an. Langhaus und Chorraum, zwischen 1787 und 1792 entstanden, stellen stilistisch den Übergang von spätbarocken zu klassizistischen Elementen dar. 1936 und 1937 wurde die Kirche großräumig erweitert, der Grundriss ist nun nahezu quadratisch. Sehenswert sind im Innern der Kirche die Johann Mauritz Gröninger zugeschriebenen Sandsteinskulpturen der Kirchenväter und die in den 60er Jahren erneuerten Glasfenster.
Die Pfarrkirche wurde 2005 umgebaut. Die Baumaßnahmen waren eine Kombination aus dringend notwendigen Renovierungen und Verschönerungs- sowie Umgestaltungsarbeiten.
Homepage: http://kath-kirche-alstaette.de/

Haarmühle
Im Güterverzeichnis des Grafen Heinrich von Dalen, Herr zu Diepenheim, wird im Jahre 1188 erstmals die Wassermühle erwähnt. Die 1408 an die Fürstbischöfe von Münster fallende Mühle wird im Jahre 1619 in ihrer heute noch existierenden Form errichtet. Die unter Denkmalschutz stehende Wassermühle ist voll funktionstüchtig.
Homepage: http://www.haarmuehle.de/