"Der Standort Barle steht in den Sternen", erklärte Heinrich Rülfing, der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, nach einem Gespräch mit den Gegnern des Standortes Barle, die sich vor wenigen Wochen in einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben. An dem Gespräch im Rathaus hatten auch Vertreter der Stadt, des Kreises sowie des Landesjagdverbandes teilgenommen.
Ein offizieller Antrag oder eine Bauvoranfrage der Kreisjägerschaft liegt bislang weder bei der Stadt Ahaus noch beim Kreis Borken als Genehmigungsbehörde vor. "Wir suchen seit vielen Jahren ein geeignetes Grundstück, um das erforderliche Übungsschießen durchführen zu können," so Rülfing. Jetzt wolle man Alternativstandorte in den Blick nehmen - zum Beispiel ehemalige Truppenübungsplätze oder eine Tongrube an der ehemaligen Mülldeponie in Hoxfeld. Gemeinsam mit den Behörden solle die Genehmigungsfähigkeit geprüft werden.
Quelle: Münsterland Zeitung