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20.04.2012, 12:29
Schwere Schäden im Schlossgarten

Schmierereien und Vandalismus: Stadt setzt Belohnung von 1.000 Euro aus.

Schwere Schäden haben die Vandalen im Schlosspark angerichtet. Arg in Mitleidenschaft gezogen: das Teehäuschen (Foto 1).

Bauhof-Mitarbeiter Norbert Stange zeigt die Wippe, die in der Mitte aus ihrer Verankerung gerissen wurde (Foto 2).

Die Spielgeräte und auch andere Gegenstände sind teilweise überzogen mit Farbschmierereien.

In bislang nicht da gewesenem Umfang verschandeln Vandalen seit einiger Zeit Teile von Ahaus. Besonders betroffen ist zurzeit der Schlossgarten. Darauf weist die Stadt Ahaus hin und hat nun für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung von 1.000 Euro ausgesetzt.

Historische Gebäude, Skulpturen, Spielgeräte, Bäume, Einrichtungsgegenstände: Die Täter machen vor nichts halt, wenn sie mit Farb-Spraydosen durch den Schlossgarten ziehen und ihre gewaltigen Grafitti-Spuren hinterlassen. Das Teehäuschen zum Beispiel ist inzwischen in großen Teilen verunstaltet. Spielgeräte sind vollgesprüht mit Farbe, Jahrhunderte alte Bäume sind verschandelt. Hinzu kommen inzwischen auch schwere Sachbeschädigungen an Spielgeräten. So haben Unbekannte jetzt die Verankerung einer Wippe mit roher Gewalt ausgerissen.

„Wir empfehlen Eltern, verstärkt ein Auge darauf zu werfen, ob die Spielgeräte, die ihre Kinder benutzen, in Ordnung sind“, rät Theo Witte, Leiter des Fachbereichs Sicherheit und Ordnung bei der Stadt Ahaus. „Unser Baubetriebshof kontrolliert die Spielplätze jetzt zwar verstärkt auf solche Sachbeschädigungen, aber er kann das natürlich nicht rund um die Uhr machen.“ Auch auf teilweise gefährliche Verunreinigungen, die festgestellt wurden – etwa durch Glasscherben im Sand – sollten die Besucher von Spielplätzen achten.

Bislang haben sich noch keine Zeugen gemeldet. Auch häufig im Schlossgarten verkehrende Gäste haben bislang offenbar nichts beobachtet. Um dem zunehmenden Vandalismus zu begegnen, geht die Stadt Ahaus nun in die Offensive und setzt eine Belohnung von 1.000 Euro für Hinweise aus, die zur Ergreifung der Täter führen. Außerdem will die Polizei die betroffenen Bereiche stärker kontrollieren.

Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Ahaus zu melden: Telefon 9260.

 

 

 

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