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26.03.2012, 10:27
Bedeutung Sozialer Netzwerke im Einzelhandel - Schwerpunkt Facebook

Ein Unterrichtsangebot des Projekts "Wirtschaft und Schule als Partner in Ahaus"

Bedeutung Sozialer Netzwerke im Einzelhandel - Schwerpunkt Facebook

Frank Beckert, Geschäftsführer der Werbeagentur Intradus, gibt eine Unterrichtseinheit zum Thema "Bedeutung Sozialer Netzwerke im Einzelhandel - Schwerpunkt Facebook"

Die Unterrichtsangebote des Projekts „Wirtschaft und Schule als Partner in Ahaus“ halten jetzt auch Einzug in die Berufskollegs. Frank Beckert, Geschäftsführer der Werbeagentur Intradus, hat jetzt in der  Einzelhandelsoberstufe des Berufskollegs Wirtschaft und Verwaltung (BWV) in Ahaus eine umfassende Unterrichtseinheit zum Thema „Bedeutung Sozialer Netzwerke im Einzelhandel -  Schwerpunkt Facebook“ gegeben. Auch in einer Stadtlohner Oberstufe gab er den Unterricht. Lehrer, Schüler und Unternehmer zogen anschließend ein  gleichermaßen zufriedenes Fazit.

Auf das Angebot aufmerksam geworden waren die Lehrer des BWV-Bildungsgangs Einzelhandel mit gymnasialer Oberstufe – Europaschule – im Internet: Auf www.wirtschaft-und-schule-in-ahaus.de stießen sie dort auf den „Facebook-Unterricht“ der Ahauser Werbeagentur. Nach kurzer Absprache unterrichtete Frank Beckert dann im Rahmen des Lernfeldes Marketing die Stufe zum Thema Soziale Netzwerke im Einzelhandel und stellte dabei unter anderem heraus, dass die Netzwerke keine Verkaufsplattformen, „sondern wirklich soziale Netzwerke sind“. Beckert: „Sie dienen dem gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen. Aber sie sind im Bereich von Kaufempfehlungen von „Freunden“ wichtig und schaffen und erhöhen außerdem die Kundenbindung deutlich.“

Für die Schüler, aber auch für die Lehrer gab es während des „Unterrichts“ wichtige Erkenntnisse zu den aktuellen Entwicklungen im „Web 2.0“, sodass der reale Alltag im Wirtschaftsleben des Einzelhandels auch im Unterricht plötzlich ganz nah war. Der Intradus-Geschäftsführer erklärte, dass sich inzwischen mehr als 60 Prozent aller europäischen Internetnutzer täglich in sozialen Netzwerken befänden. „Daher wird das soziale Netzwerk-Marketing jetzt und in Zukunft eine immer größere Bedeutung finden“, so Beckert. „Einzelhandelsunternehmen können dadurch neue Zielgruppen erreichen und den Bekanntheitsgrad beträchtlich steigern.“ Auch auf die Risiken wies der Referent hin. So sei zum Beispiel der Kommunikationsverlauf in einem  Netzwerk schlecht steuerbar.

Christoph Almering, der als Wirtschaftsförderer der Stadt Ahaus im Initiatoren-Team des Projekts sitzt, zeigte sich erfreut über den neuen konkreten Kontakt zwischen Schule und Wirtschaft. „Dieses Beispiel zeigt, wie gewinnbringend ein solcher Exkurs in die reale Wirtschaftswelt für Schulklassen und -stufen sein kann.“ Almering machte aber auch deutlich, dass derzeit noch relativ wenige Lehrer den Mut fänden, die Unterrichtsangebote der Ahauser Unternehmen abzufragen: „Wir arbeiten gerade daran, diese Zurückhaltung in den Kollegien abzubauen und die Lehrkräfte zu motivieren, diese Chancen auch zu nutzen, die ihnen die engagieren Ahauser Unternehmen bieten.“

Weitere Informationen:www.wirtschaft-und-schule-in-ahaus.de

 

 

 

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