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Westfälische Hochschule

Foto zeigt den Torbogen des Ahauser Schlosses (Foto: Franz-Josef Weuthen)

In Ahaus gibt es einen Studienort der Westfälischen Hochschule mit rund 40 Studienplätzen. Der Standort liegt in der Parallelstraße 38 im Gebäude der Firma Tobit.Software.

Was kann man in Ahaus studieren?

In Ahaus wurde mit Beginn des Wintersemesters 2009/2010 ein neuer
Studienort der Fachhochschule Gelsenkirchen, die seit dem Jahr 2012 "Westfälische Hochschule" heißt, eingerichtet.

Hier werden die dualen Studiengänge "Mechatronik", "Informatik.Softwaresysteme" (geplant ab Wintersemester 2012/13) und "Angewandte Elektrotechnik - Photonik, Automation" (geplant ab Wintersemester 2012/13) angeboten. Das Besondere an einem dualen Studium ist, dass eine Facharbeiterausbildung („Lehre“) mit einem Studium verzahnt wird. Ausbildungsbetriebe kooperieren mit der Westfälischen Hochschule und gewähren Freiräume für ein Studium
während und nach der Ausbildung. Da der Studienschwerpunkt in beiden Studiengängen im Bereich der Ingenieurwissenschaften liegt, spricht man auch von einer kooperativen Ingenieurausbildung. In vier Jahren können
die TeilnehmerInnen an der kooperativen Ingenieurausbildung sowohl den Facharbeiterbrief als auch den Hochschulabschluss (Bachelor) erreichen.

Welche Vorteile gibt es?

Als Student/-in kann man durch die Ausbildungsvergütung eigenes Geld
verdienen und frühzeitig Theorie und Praxis auf hohem Niveau verbinden.
Studierende haben von Anfang an Einblicke in betriebliche Abläufe und
Strukturen und können sich für den beruflichen Werdegang wichtige Kontaktnetzwerke aufbauen. Durch die kooperative Ingenieurausbildung ist zudem der Erwerb einer Doppelqualifikation möglich – Facharbeiterbrief und
Bachelor-Abschluss.

Betriebe haben die Möglichkeit, besonders leistungsfähigen und motivierten Nachwuchskräften eine Ausbildungsperspektive auf akademischem Niveau zu eröffnen. Die Abhängigkeit vom Ingenieurarbeitsmarkt nimmt ab, hohe Kosten für externe Rekrutierungen und aufwändige Einarbeitungsphasen entfallen. Die kooperativ ausgebildeten Ingenieure und Ingenieurinnen lernen zudem den Umgang mit  den betrieblichen Mitarbeitergruppen kennen und können über die
Praxisphase und die Bachelorarbeit bereits an ihre späteren Aufgabenfelder herangeführt werden.

Kooperative Ingenieurausbildung – und dann?

Mit dem Abschluss der kooperativen Ingenieurausbildung haben Sie
einerseits die Eintrittskarte für anspruchsvolle und vielseitige
Berufsfelder von IngenieurInnen in der Tasche. Andererseits sind Sie bei
entsprechenden Leistungen auch anschlussfähig an weiterführende
Studiengänge auf Masterniveau.

Welche Ausbildungsbetriebe gibt es?

Die Kooperationspartner sind Unternehmen und öffentliche Organisationen
aus der Region, wie z. B. die Tobit Software AG oder auch die Stadt
Ahaus. Hinweise auf aktuelle Ausbildungangebote erhalten
Sie über die Homepage der Westfälischen Hochschule. Viele Ausbildungsbetriebe beteiligen sich auch an diesem Modell, wenn sie darauf angesprochen werden.

 

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Weitere Infos

Hier gelangen Sie zur Internetseite der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen

Das Studierendensekretariat in Gelsenkirchen erreichen Sie für Fragen rund um die Einschreibung unter der Telefonnummer: 0209/9596-380

 

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