
Grell-bunt bemalte Bildobjekte, eine surreale Videolandschaft, in Drahtseil gespannte Kunstobjekte und überbordende Fotocollagen: so beginnt der Kunstverein ArtHAUS e.V. seine diesjährige Ausstellungsreihe „Zuviel? Zuwenig?“. Zu der Vernissage kommende Woche erwartet die Besucher auch ein kleines Rahmenprogramm. Mit „Zuviel? Zuwenig?“ geht ArtHAUS e.V. der Frage nach dem rechten Maß in der Kunst nach. Gibt es in der Kunst ein Zuviel an Form, Farbe und Material? Gibt es ein Zuwenig von alldem? In Annäherung an diese Fragen stellt der Kunstverein in drei Ausstellungen im Ahauser Schloss reduziert und komplex aufgebaute Kunstwerke gegenüber. Im Ahauser Schloss präsentiert ArtHAUS e.V. mit Oliver Ross und Thomas Poggenhans eine sehr ungewöhnliche Kombination künstlerischer Positionen. Poggenhans schafft ruhig wirkende Kunstobjekte, die meist eine Rechtecks-Form als Ausgangspunkt nehmen. Mit Drahtseilen spannt er Glasoder Metallplatten ein und bringt sie so in ein sensibles Gleichgewicht. Ross dagegen bemalt Schaumstoffplatten mit farbenreichen, sich überlagernden Liniengeflechten und Flächen. Dabei durchbricht er die Zweidimensionalität seiner Bilder, indem er die Platten an einigen Stellen auskratzt. Zur Eröffnung der Ausstellung wird die stellvertretende Landrätin Silke Sommers einige Worte an die Besucher richten.
Begleitet werden beide Eröffnungen von Performances von Künstlers Stephan Us, der sich in seiner Kunst mit dem Begriff des „Nichts“ auseinandersetzt. „Zuviel? Zuwenig?“ wird vom Euregio-Projekt GrensWerte gefördert. Thematisch orientiert sich die Ausstellungsreihe an dessen Jahresprogramm „plusminus“.
www.kunstverein-arthaus.deÖffnungszeiten:Mo-Fr: 9-17 Uhr
Sa: 14-17 Uhr
So: 11-17 Uhr
Weiter Termine:Austellungen:
10.5. - 9.6.2013, Künstler: Paul Nassenstein, Katrin Paul und Gudrun Kattke
20.9. bis 20.10.2013, Künstler: Maurice Mailland, Ton van Kints und Stephan US
Filme:
8.3.: Over your cities grass will grow
17.5.: Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
27.10.: Die große Stille