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FAQs

Worum geht’s in diesem Projekt?

Routen der LEADER-Region und deren Umkreise via GPS eigenständig erfassen, mit sämtlichen interessanten Zusatzinformationen versehen, ins Internet aufs Portal OpenStreetMap (www.openstreetmap.de) übertragen, bearbeiten und für jedermann zugänglich machen.

Was soll mit diesem Projekt noch erreicht werden?

Neben dem Erfassen der einzelnen Routen geht es im Rahmen dieses Projektes vorrangig darum, die erkundeten Wege mit zusätzlichen Informationen zu versehen. So sollen zum Beispiel einzelne Wegbeschaffenheiten festgehalten (Asphalt? Sand? Rennradstrecke?…), Sehenswürdigkeiten beschrieben (Barocke Kirche aus dem Jahre…, historischer Ortskern, sehenswertes Denkmal, …) oder auch natürliche Gegebenheiten erfasst werden (Naturschutzgebiet, seltene Flora und Fauna, alter Baumbestand). Ferner steht ganz oben auf dem Plan, die Informationsdichte auf OpenStreetMap für die Region Ahaus, Heek, Legden deutlich zu verbessern und sämtliche Flächeninformationen zu sammeln.

Warum sollen Zusatzinformationen gesammelt werden?

Mit Hilfe der Zusatzinformationen soll eine qualitativ hochwertige, inhaltliche Aufwertung des bereits vorhandenen Freizeitwegenetzes und der Flächeninformationen der Region erreicht werden. Langfristig gesehen bedeutet dies in jedem Fall eine Steigerung der Attraktivität der Kulturlandschaft Ahaus, Heek, Legden und der angrenzenden Gebiete. Somit kann eine detaillierte und stets aktuelle Kartengrundlage für die Region erschaffen werden, welche für mögliche Folgeprojekte sehr nützlich sein kann.

Was genau versteht man unter Flächeninfos?

Es geht darum, möglichst viele Detailinformationen als Zusatz in die Karten einzupflegen. Hierzu zählen z.B. Gebäudestrukturen, Häuserbestand, Hausnummer, Einbahnstraße, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Abbiegemöglichkeiten und vieles mehr. All solche detaillierten Informationen dienen auch dem sogenannten Routing – je mehr Informationen hinterlegt sind, desto besser kann das Gerät von A nach B navigieren.

Was ist die LEADER-Region?

LEADER (frz. Liaison entre actions de développement de l'économie rurale, dt. Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft) ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, mit dem seit 1991 modellhaft innovative Aktionen im ländlichen Raum gefördert werden. Lokale Aktionsgruppen erarbeiten mit den Akteuren vor Ort maßgeschneiderte Entwicklungskonzepte für ihre Region. Ziel ist es, die ländlichen Regionen Europas auf dem Weg zu einer eigenständigen Entwicklung zu unterstützen. Aufgrund des erfolgreich verlaufenen Einsatzes als so genannte Gemeinschaftsinitiative in den Förderperioden zwischen 1991 und 2005 ist der LEADER-Ansatz seit 2006 als eigenständiger Schwerpunkt in die Mainstream-Förderung aufgenommen worden.

Die LEADER-Region im Rahmen des Projektes umfasst die Kulturlandschaft Ahaus, Heek, Legden.

Wie ist das Projekt entstanden?

Die Idee, im Bereich von GPS etwas Neues auf die Beine zu stellen, ist im Ahaus e.V. – Verein für Tourismus und Wirtschaft entstanden. Zusammen mit der Ahaus Marketing & Touristik GmbH wurde das Projekt so weiterentwickelt, dass es genug Innovationskraft und Nachhaltigkeit entfalten kann. Die Beteiligten waren sich schnell einig, dass ein solches Projekt regional noch mehr Sinn macht als lokal. Daher wurde das Projekt bei der Kulturregion Ahaus, Heek, Legden eingebracht und auch dort von den Partnern unterstützt. Auch die Stiftung der Sparkasse Westmünsterland für den Kreis Borken war von der Projektidee überzeugt unterstützt das Projekt bei der öffentlichen Co-Finanzierung.

Wer ist der Träger dieses Projektes?

Ahaus Marketing & Touristik GmbH in Zusammenarbeit mit der Stadt Ahaus, dem Ahaus e.V. – Verein für Tourismus und Wirtschaft sowie den Gemeinden Heek und Legden.

Welche Rolle spielt die Ahaus Marketing & Touristik GmbH (kurz: AMT) dabei?

Hier wird das Projekt koordiniert, dokumentiert und gesteuert. AMT trägt sämtliche Informationen zusammen, behält den Überblick über bereits abgefahrene und bearbeitete Routen, gibt Vorschläge für noch zu erkundende Gebiete ab und steht für Fragen zur Verfügung.

Was kann die Ahaus Marketing & Touristik GmbH im Rahmen des Projektes leisten?

AMT kann beraten, koordinieren, informieren, schulen, prüfen, überarbeiten, steuern, helfen und so weiter. AMT ist Anlaufstelle für sämtliche Fragen, Probleme, Kritiken und Verbesserungsvorschläge.

Was kann die Ahaus Marketing & Touristik GmbH im Rahmen des Projektes nicht leisten?

AMT ist Anlaufstelle für Fragen, Probleme, Kritiken, jedoch kein „Mädchen für alles“ und auch kein Ablageplatz „für Diverses“. Ferner kann AMT im Rahmen des Projektes nicht alleine tätig werden; AMT ist aufgrund des Projektvolumens auf viele viele freiwillige Mitstreiter angewiesen.

Wie sieht der Zeitrahmen des Projektes aus?

Die Grundstruktur des Projektes steht. Die ersten Schulungen für die Mitwirkenden des Projektes sind gelaufen, das "tracken" und "mappen" hat bereits begonnen. Der Ausbau des Netzwerkes sowie die Vermarktung des Projektes stehen weiterhin auf der Agenda, damit viele weitere Mitstreiter gewonnen werden können und wir  an unser Ziel gelangen. Gegen Ende 2013 soll das Projekt abgeschlossen sein.

Wie wird das Projekt unterstützt?

„LEADER“ ist ein Förderprogramm der Europäischen Union. Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete des „NRW-Programms Ländlicher Raum 2007-2013“. 50 % der benötigten Gelder für dieses Projekt kommen aus diesem Topf. Die anderen 50% werden durch eine Co-Finanzierung der Stadt Ahaus, der Gemeinde Heek und der Gemeinde Legden sowie durch die Stiftung der Sparkasse Westmünsterland für den Kreis Borken abgedeckt.

Wer kann mitmachen?

Alle Bürger, die Interesse an der Erkundung des Freizeitwegenetzes, an Kartographie, an OpenStreetMap sowie am GPS-System haben und den Freizeitgedanken beziehungsweise das eigene Hobby Radfahren, Wandern, Reiten, oder andere mit dem Projekt im Rahmen einer aktiven, nachhaltigen und freiwilligen Unterstützung verbinden möchten. Selbstverständlich sind auch Touristen, die die LEADER-Region per GPS erkunden möchten, willkommene Mitstreiter.

Bekommt man eine Aufwandsentschädigung als Mitwirkender?

Dieses Projekt ist auf Mitwirkende angewiesen, die bereit sind, die Region freiwillig im Rahmen der eigenen zur Verfügung stehenden (Frei)Zeit zu unterstützen und bei der qualitativen Aufwertung der Region mithelfen wollen. Alle Mitwirkenden erhalten von AMT ein GPS-Gerät für die Zeit der Projektarbeit leihweise zur Verfügung gestellt. Ferner werden umfangreiche Schulungsunterlagen zum Thema „GPS und Routen-/Informationsverarbeitung“ angeboten, mit Hilfe derer man sicher und zu jeder Zeit ins Projekt einsteigen, zielstrebig durch die Region touren und eine Nachbearbeitung der gesammelten Daten vornehmen kann. Ebenso ist AMT stets als Ansprechpartner im Rahmen von regelmäßigen, offenen Sprechstunden für die Mitstreiter da. Eine finanzielle Aufwandsentschädigung gibt es nicht, eher sollte der Eigennutzen für jedermann als Entschädigung angesehen werden.

Wie erfährt man von den Sprechstunden-Zeiten?

Auf der Website www.ahaus.de/track-and-bike gibt es eine monatliche Übersicht zu Ort, Datum und Uhrzeit der offenen GPS-Sprechstunde.

Wie kommt man an ein GPS-Gerät?

Zur Durchführung des Projektes stehen mehrere GPS-Geräte zur Verfügung, die kostenlos und je nach Verfügbarkeit an alle Teilnehmer für Touren und Aktivitäten im Rahmen des Projektes verliehen werden.

Was ist, wenn man sich mit Datenerfassung und -bearbeitung per GPS nicht auskennt?

Für alle, die unser Projekt aktiv und nachhaltig unterstützen wollen, bietet AMT umfangreiche Schulungsunterlagen zum Thema „GPS - Daten erfassen und bearbeiten“ an. Ferner soll das Projekt nach der Devise „Train the trainer“ fortlaufen – alle Mitstreiter geben ihr erworbenes Wissen an neue Projektinteressierte weiter, so dass ein stetiger Informationsaustausch/-weitergabe erfolgt.

Muss man sich als Mitwirkender an bestimmte Vorgaben halten?

Die Ahaus Marketing & Touristik GmbH wird Hilfestellungen geben zu Fragen nach Gebieten, Kriterien und Zeitraum der Bearbeitung. Hinsichtlich der Touren und der zu sammelnden Zusatzinformationen besteht größtmögliche Freiheit für jeden einzelnen, wobei der Austausch untereinander von größter Wichtigkeit ist.

Man setzt sich also aufs Rad, zeichnet die Strecke und zusätzliche Infos mit Hilfe des GPS-Gerätes auf, und das war’s?

Nicht ganz. Nachdem die Strecken abgefahren und diverse Zusatzinformationen rechts und links des Weges dokumentiert wurden, muss das Ergebnis noch vom GPS-Gerät mithilfe einer entsprechenden Software auf den Computer übertragen und bearbeitet werden. Im Anschluss daran sollen möglichst viele Flächeninfos mit eingearbeitet werden.

Wie ist die Nachhaltigkeit des Projektes gesichert?

Durch Schulungen ("Train the Trainer") wird dies ein dauerhaftes Projekt, das mit seiner fortlaufenden Entwicklung immer breiter aufgestellt sein wird. Ziel ist es, dass alle Projektmitwirkenden im Laufe der Zeit ihr erworbenes Wissen an neue Projektinteressierte weitergeben, so dass regelmäßig neue Mitstreiter das Projekt unterstützen können. Die Fortführung wird über Ahaus Marketing & Touristik GmbH und das aufgebaute Netzwerk von Projektpartnern gesichert. Es soll eine Wissensweitergabe unter allen Mitstreitern erfolgen.

Was ist eigentlich GPS?

GPS steht für Global Positioning System und meint ein System zur Bestimmung der eigenen Position mit Hilfe von Satelliten.

Was ist OpenStreetMap?

OpenStreetMap ist ein freies Projekt, das für jeden frei nutzbare Geodaten sammelt (Open Data). Mit Hilfe dieser Daten können Weltkarten errechnet oder Spezialkarten abgeleitet sowie Navigation betrieben werden. Auf der OpenStreetMap-Startseite ist eine solche Karte dann abrufbar. Der Kern des Projekts ist eine wiki-ähnliche Datenbank mit geographischen Daten. Diese dürfen gemäß der Creative-Commons-Attribution-ShareAlike-2.0-Lizenz verwendet werden. Dadurch ist eine Einbindung in Drucke, Webseiten und Anwendungen wie Navigationssoftware möglich, ohne durch restriktive Lizenzen beschränkt zu sein oder Entgelte zahlen zu müssen. Die Nennung von OpenStreetMap als Datenquelle ist zur Datennutzung erforderlich.

Was ist ein Wegpunkt (Waypoint)?

Abgespeicherte Position. Er besteht aus einer Koordinate und einem Namen, eventuell mit einem beschreibenden Text. Im GPS Gerät kann ein Wegpunkt direkt gespeichert werden, zum Beispiel ein Ausflugslokal oder schöner Aussichtspunkt.

Was sind Routen?

Eine Route ist eine Abfolge von Wegpunkten. Für eine Radwanderung kann man eine Route zum Beispiel aus Start, Point of Interest, Ausflugslokal und Ziel definieren. Das GPS-Gerät zeigt dann die Entfernung in Luftlinie sowie die Richtung zum nächsten Punkt an, jedoch nicht den genauen Wegverlauf.

Was ist Routing?

Automatische Berechnung einer Strecke von A nach B. Erforderlich für ein Routing ist ein digitales Wegenetz, das Informationen über die Wegbeschaffenheit und so weiter enthält.

Was ist ein Track beziehungsweise Tracklog?

Zurückgelegte Strecke, die vom GPS-Gerät aufgezeichnet wird. Ein Track besteht aus vielen Wegpunkten, die automatisch in bestimmten Zeit- oder auch Streckenintervallen aufgezeichnet werden. Dadurch kann der genaue Wegverlauf dokumentiert werden. Die Trackdateien (gängiges Dateiformat ist die Endung .gpx) kann man in GPS-Geräte im- und exportieren und in Kartensoftware bearbeiten.

 

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Kontakt

Ahaus Marketing &
Touristik GmbH

Stefanie Terbeck

Oldenkottplatz 2
48683 Ahaus
Tel: 02561 - 44 44 46
Fax: 02561 - 44 44 45
Mail: marketing(at)ahaus.de

 

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